Willkommen beim Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e.V.

Wir sind die Interessenvertretung der Landwirte, der Grund-eigentümer und der Menschen im ländlichen Raum unserer Region!

Auf unserer Internetseite erfahren Sie alles über unsere Arbeit und was Sie sonst noch wissen sollten…

Gerne beantworten wir Ihre Anfragen per E-Mail oder über das  Kontaktformular. Und natürlich stehen wir Ihnen telefonisch und persönlich jederzeit zur Beratung zur Verfügung. 

Start der Buswerbung im Braunschweiger Land

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Niedersächsischen Landvolks Braunschweiger Land wurde die Imagekampagne in den Landkreisen Helmstedt und Peine sowie der Stadt Braunschweig gestartet. Ab sofort fahren Stadt- und Regionalbusse, die von außen zwei Landwirte und eine Landwirtin aus dem Braunschweiger Land in ihrem Arbeitsalltag zeigen. In den Bussen hängen interessante Plakate, die über die verschiedenen Anbaukulturen informieren. Diese Plakate wurden gemeinsam mit der i.m.a. ( http://www.ima-agrar.de/ ) auf die Region angepasst. „Unsere Kampagne soll den Dialog zwischen Verbrauchern und Landwirten in unserer Region stärken. Wir möchten unsere regionale Landwirtschaft in den Vordergrund stellen und mit unseren Gesichtern zeigen, dass oft ein fremdartiges Bild eines Landwirtes in den Köpfen der Verbraucher schlummert. Wir möchten hiermit jeden aufrufen, auch auf seinen Landwirt in der Nachbarschaft zuzugehen und sich von ihm seine Arbeit zeigen und erklären zu lassen.", sagt der Landwirt Arnd-Kristian Lauenstein aus Bründeln (Landkreis Peine), der Mitglied im Arbeitskreis für Öffentlichkeitsarbeit in Braunschweig ist.

Möchten Sie Informationen rund um das Thema Landwirtschaft oder vielleicht sich selbst mal einen landwirtschaftlichen Betrieb aus der Nähe anschauen und sich die Tätigkeiten erklären lassen, dann zögern Sie nicht sondern wenden Sie sich an uns:
mail@landvolk-braunschweig.de oder 0531 / 28 77 00
Wir freuen uns auf Sie!!!

Einführung Dachmarke "von uns"

Beitrag zur Biodiversität

Der Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel e. V. hat gemeinsam mit dem NABU, Kreisgruppe Wolfenbüttel einen zweitägigen Obstbaumschnittkurs angeboten.

Anfang Februar nahmen bei frostigen Temperaturen und Sonnenschein 40 Interessierte an diesem Kurs teil. Ihnen wurden von drei Referenten drei Verschiedene Schnitttechniken gezeigt.

Die große Resonanz und das durchgehend positive Feedback zeigen, dass es sinnvoll ist, diese Kurse weiterhin anzubieten. 

Programm zur Düngebedarfsermittlung

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hat seit Herbst 2017 auf ihrer Internetseite (www.lwk-niedersachsen.de  Webcode: 01033199) auf der Grundlage des neuen Düngerechts und der jetzt bestehenden Pflicht zur Düngebedarfsermittlung ein EDV-Programm zur rechtskonformen Ermittlung zur Verfügung gestellt. Über die verpflichtende Bedarfsermittlung hinaus ist ein weiteres Modul entwickelt worden, mit dem in Form eines Saldenchecks die N- und P-Verwertung für den eigenen Betrieb berechnet werden kann.

 

Aufgrund zahlreicher Anfragen wurde nun vom Kammerpräsidenten veranlasst, dass dieses bislang ausschließlich für die Beraterinnen und Berater der Landwirtschaftskammer zugängliche Modul auch für alle Landwirte, die sich von der Landwirtschaftskammer beraten lassen, direkt verfügbar zu machen. Da es weiterhin zu Änderungen in den fachlichen Vorgaben kommt, wird das Programm laufend fortgeschrieben und aktualisiert.

 

Der Zugang erfolgt über die Eingabe eines Passwortes. Dieses erhalten die Landwirte ab sofort bei ihrer Beraterin oder ihrem Berater in der zuständigen Bezirksstelle. Dort wird überdies Hilfe bei der Anwendung sowie fachlichen Beratung bei der Düngebedarfsermittlung und Düngeplanung gewährt.

Landvolkversammlung in Stederdorf am 12.02.2018 - "Erlass einer neuen NSG Verordnung unter Berücksichtigung des FFH-Gebietes Nr. 348, „Schwarzwasserniederungen“ 

Während des Termins in der Freiligrathstraße wurde die landwirtschaftliche Betroffenheit anhand der Unterlagen und des Kartenmaterials ausführlich ermittelt und erörtert. Die 8 seitige Stellungnahme des Landvolkes wurde fristgerecht an den Landkreis Peine übermittelt.

Fotoquelle: privat

Dialog statt Protest -Wir packen's an!

Das Niedersächsisches Landvolk, Braunschweiger Land e. V. nahm gemeinsam mit dem Landvolk Kreisverband Gifhorn-Wolfsburg e. V. an der bundesweiten Aktion „Wir packen es an“ am Samstag, den 20. Januar auf dem Kohlmarkt in Braunschweig teil.

Ca. 50 Landwirte und der Landwirtschaft Verbundene sind dem Aufruf der Mithilfe gefolgt und verteilten Handzettel, Saatguttüten mit Blumenmischungen und für die Kinder gab es kleine Bücher.
Die Informationen auf dem Handzettel wurden den Passanten ausführlich dargelegt. Annähernd 800 Handzettel wurden an vorübergehende Passanten und Besucher der Infostände übergeben.

„Wir wollen Fakten rüberbringen und den Menschen erklären, wie hier vor Ort Nahrungsmittel erzeugt werden“, so Volker Meier, Geschäftsführer des Landvolkes Braunschweiger Land.

Die landwirtschaftlichen Belange wurden in den Vordergrund gestellt. Unter dem Motto „Vom Korn zum Brot“, „Von der Rübe zum Zucker“ „Vom Raps zum Öl“ waren die Informationsschwerpunkte.

Die Diskussion über Biodiversität – „Welche Pflanze blüht in welchem Monat?“ war eine wiederkehrende Frage.

Auch Mitglieder des „Dialogs Milch“ - „Ich bin Milchbauer – frag mich doch!“ präsentierten sich mit einem Infostand und standen den interessierten Passanten Rede und Antwort. Eine Einladung auf ihre landwirtschaftlichen Betriebe wurde ausgesprochen. Die Antwort des Milchbauern Helmut Evers auf die Frage, ob diese Aktion ein Erfolg war und für die Landwirtschaft etwas gebracht hat:  “Auch ein kleiner Erfolg, ist ein Erfolg!“

Als Blickfang dienten ein Rüben-LkW sowie die drei große Infotafeln mit Bäuerin Elisa als Pflanzenschützerin, Bauer Christian als Tierschützer und Bauer Benke als Bodenschützer.

Der Rüben-LKW ist mit einem Plakat der Aktion:  „Wenn der „Zuckerexpress“ vor dir fährt solltest du „Geduld für die Süße“ haben…“ bestückt gewesen.

Abgeschlossen wurde die Aktion mit einem gemeinsamen Imbiss für die Mitwirkenden auf dem Kohlmarkt.

Wir sehen die gemeinsame Veranstaltung mit den Landfrauen als Erfolg an!

Letzter Schäferstammtisch am 18.12.2017 

Der Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel e. V.  hat zum letzten Schäferstammtisch für dieses Jahr eingeladen. Der Schäferstammtisch ist ein offener Verbund von Schäfern in der Region Wolfenbüttel und Helmstedt. Die Treffen finden ca. 4 bis 5 Mal im Jahr statt. Neue Interessierte sind herzlich willkommen.

Familie Christoph und Kerstin Weihe lud in ihren Schafstall zum diesjährigen Abschlusstreffen am 18.12. ein.

Sie ließen das Jahr 2017 Revue passieren und führten interessante Gespräche, auch das Jahr 2018 betreffend.

Ein harmonisches Miteinander im weihnachtlichen Ambiente schloss die diesjährige Schäferstammtischsaison ab.

7. v. links Fr. Weihe, ganz rechts V. Meier. Der Gastgeber Hr. Weihe steht im Hintergrund.

Heckenpflege in der Landschaft - Jubiläumsveranstaltung des LPV WF e. V.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Landkreis Wolfenbüttel

Andree Wilhelm

Presseinformation Nr. 122/2017

 

20 Jahre Landschaftspflegeverband:

 

Der richtige Schnitt für den Artenschutz

Für die richtige Heckenpflege wurde schweres Gerät aufgefahren: Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Wolfenbüttel informierte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jubiläumsveran-staltung des LPV Wolfenbüttel (Landschaftspflegeverband) im Vorwerk Tempelhof bei Hornburg über die ökologischen und rechtlichen Aspekte der Heckenpflege. Hintergrund ist der „Masterplan Natur-schutz“, ein Strategiepapier, um Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten in der Landschaft zu erhal-ten. Der Teilnehmerkreis setzte sich zusammen aus Vertreterinnen und Vertretern aus Landwirt-schaft, Naturschutzverbänden wie BUND und NABU, einer Abordnung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen und der Verwaltung des Landkreises Wolfenbüttel. Im Anschluss gab es eine De-monstration mit Großmaschinen für die Heckenpflege.

Hecken als vielfältiger Lebensraum

„Wir wollen dem Artenschwund entgegenwirken“, sagte Ulrike Wronski von der Unteren Natur-schutzbehörde über den Masterplan. „Dessen wesentliches Ziel ist es, die Artenvielfalt hier vor unse-rer Haustür zu fördern. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Biotopvernetzung, die besonders durch strukturreiche, vielfältige Hecken gefördert wird.“ Der Verlust von Lebensräumen sei in Deutschland deutlich festzustellen. Es gibt immer weniger Insekten sowie immer weniger typische Vögel der Feld-flur wie Kiebitze, Rebhühner oder Braunkehlchen, zeigte Wronski auf.

Ein ganz wichtiges Ziel des Landkreises sei es im Sinne der Biotopvernetzung neue Hecken anzulegen. Dafür leistet der Landkreis fachliche Unterstützung – er berät und fördert Neupflanzungen nach dem Braunschweiger Modell zur aktiven Landschaftspflege.

Die Biologin Susanne Kracht, beauftragt vom Landkreises Wolfenbüttel für die Förderung des Bio-topverbandes, betonte die vielfältigen ökologischen Funktionen von Hecken. Diese sind Lebensraum von Bestäubern oder humusaufbauenden Kleintieren. Außerdem vermindern die Hecken durch ihre Wurzeln die Bodenerosion, sagte Kracht. Wichtig ist die Biotopvernetzung, also dass die Hecken als „grünes Band“ vorhandene Biotope miteinander verbinden, so Frau Kracht. Hecken seien prägend für eine Landschaft, sie beleben und gliedern sie. 2

Pflegetipps für den Heckenschnitt in der Landschaft

„Hecken müssen in größeren zeitlichen Abständen, regelmäßig geschnitten werden, da sie sonst überaltern und ihre ökologische Funktion verlieren“, so Susanne Kracht. Die Pflege solle die Vielfalt fördern und die Stufigkeit der Hecken erhalten. Bei der Pflege sei zu berücksichtigen, dass niemals die ganze Hecke bodennah (ca. 20 - 60 Zentimeter über dem Boden) zurückgeschnitten wird („auf den Stock setzen“), sondern die „Heckenbewohner“ genügend Ausweichmöglichkeiten hätten. Dazu reiche es aus, alle 7 bis 15 Jahre die Hecke auf den Stock zu setzen. Pro Pflegeabschnitt sollten ein paar langsam wachsende Dornensträucher oder einzelne große Bäume stehen gelassen werden. Erst wenn die geschnittene Hecke genügend Zuwachs hat, sollten die anderen Heckenabschnitte verjüngt werden.

Für den Heckenschnitt zuständig sind die jeweiligen Feldinteressentschaften. Diese sind Zusammen-schlüsse von Landwirtinnen und Landwirten, denen die Felder gehören. Durch die Verwertung des gewonnenen Heckenholzes als Hackschnitzel für die Energieerzeugung können die Kosten für die Heckenpflege gesenkt werden.

Zeitfenster für den Heckenschnitt sind klein

Vor Ort zeigte Clemens Löbbecke, Inhaber eines Unternehmens für Landschaftspflege, Probleme der praktischen Umsetzung des Heckenschnittes auf. So seien Hecken oft zu nah an Wegen gepflanzt. Viele Hecken könnten nur bei Frost geschnitten werden, da für die großen Maschinen die Äcker zu nass seien. Aus diesem Grunde sei das Zeitfenster der Durchführbarkeit oft zu klein. Eine mögliche Lösung sei die bessere Planung bei Heckenneupflanzungen, auf beiden Heckenseiten würden Kraut-streifen die spätere regelmäßige Pflegeverjüngung deutlich erleichtern.

Im Anschluss fuhren die Gäste in die Feldmark, um die Maschinen zum Heckenrückschnitt in Aktion zu sehen. Clemens Löbbecke zeigte mit Hilfe eines großen Schneidgreifers wie der Rückschnitt von großen Heckenabschnitten mit nur einem Bediener möglich ist. Der Schneidgreifer erfasst das Schnittgut, schneidet es sauber ab und legt es auf dem mitgeführten Wagen ab. Von dort wird das Material an geeigneter Stelle abgelegt, damit später der Großschredder das Heckenmaterial zerklei-nern und es aus der Fläche abtransportiert werden kann.

Hintergrund

Im Dezember 1997 wurde der Landschaftspflegeverband (LPV) Wolfenbüttel e.V. als Kooperation von Naturschutz, Landkreis und Landwirtschaft gegründet. Nur noch in zwei weiteren Landkreisen Nie-dersachsens gibt es Landschaftspflegeverbände, im Landkreis Göttingen und im Landkreis Lüchow- Dannenberg. Die Akteure arbeiten hier gleichberechtigt und freiwillig gemeinsam an für die Region wichtigen Themen der Landschaftspflege und führen Pflegemaßnahmen durch.

 

Wolfenbüttel, 8. Dezember 2017

Der Landrat und führende Vertretende aus dem Landkreis Helmstedt besuchen die Agritechnica

Auf Einladung des Niedersächsischen Landvolkes Braunschweiger Land e. V. besuchte der Landrat, Gerhard Radeck, die Messe Agritechnica in Hannover.Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Königslutter am Elm, Alexander Hoppe, und dem
Bürgermeister der Gemeinde Lehre, Andreas Busch, sowie dem Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e. V., vertreten durch Gerhard Rott, anderen Vorstandsmitgliedern und dem
Geschäftsführer Volker Meier, wurde die weltweit größte Landtechnikmesse in Hannover besucht.
Alexander Hoppe verdeutlichte: „Es gibt vielfältige Berührungspunkte der Kommunen mit der Landwirtschaft. Ein regelmäßiger Austausch über die Entwicklungen ist mir wichtig. Der Messebesuch war hierzu wieder eine gute Gelegenheit“. Und auch Andreas Busch betonte: „Für mich ist diese Einladung eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu erfahren, was die Landwirte beschäftigt.“
Der Messerundgang bot Gelegenheit, sich über die Wirtschaftskraft der vor- und nachgelagerten Bereiche der Landwirtschaft zu informieren.
Besonders interessant für die Teilnehmenden waren natürlich die aus der Region Helmstedt ausstellenden Betriebe der Firma Strube GmbH & Co. KG und Günter TILL GmbH & Co. KG.
„Die Landwirtschaft stellt sich für die Zukunft auf. Genau das kann man auf der Agritechnica sehr gut sehen und spüren“, so Jochen Meier, Anbauberater bei Strube. Er betreute die Gruppe am
Messestand des Söllinger Pflanzenzüchters und diskutierte so spannende Themen wie die Zukunft der Pflanzenschutzmittel Glyphosat und Neonicotinoide – und dass sich auch die Züchtung auf die Zeit nach dem Quotenwegfall in der Zuckerbranche einstellen muss. „Lagerung und Transport der
Zuckerrüben werden jetzt perspektivisch länger, das müssen wir berücksichtigen. Mit unserer neuen Sorte marley sind wir hier perfekt aufgestellt. Wenn Pflanzenschutzmittel wegfallen, wird auch die Züchtung gesunder Sorten immer wichtiger“, ist sich Jochen Meier bewusst.
Der Entwicklungspartner für kundenindividuelle Lösungen - Die Günter Till GmbH & Co. KG Präzisionsmechanik präsentierte sich in Halle 17 im Bereich der Systems & Components genau als
dieser Partner. Markus Wiertellok (Vertriebsleiter der Ventil- und Steuerungstechnik) hat die Gruppe am Stand von
Till Hydraulik empfangen. „Wir begleiten unsere Kunden von der Konzeption, über die Entwicklung, die Prototypenphase, die Fertigung, bis hin zur Inbetriebnahme.“ berichtet Markus Wiertellok.
Neben kundenindividuellen Lösungen wurden auf der Messe verschiedene Ventilbaukästen ausgestellt, die untereinander kombinierbar und mit individuellen Lösungen erweiterbar sind. Der
Bereich der Hydraulikzylinder und der Aggregatebau sind ebenso Teile des Produktprogramms bei Till Hydraulik.
„Ich freue mich, dass diese beiden Betriebe aus dem Landkreis Helmstedt ihre Leistungsfähigkeit im Rahmen dieser bedeutenden Messe eindrucksvoll zur Schau stellen konnten“, resümiert Landrat
Gerhard Radeck.
Am Stand des Verbandes der Landwirtschaftskammern e.V. gab es Gelegenheit, intensive und konstruktive Gespräche mit dem Kammerpräsidenten Gerhard Schwetje aus dem Landkreis
Wolfenbüttel zu führen.
Der Landvolkverband Braunschweiger Land e. V. hat gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer die unterschiedlichen Themenschwerpunkte im ländlichen Raum in den Vordergrund gestellt.

Bildunterschrift (v. l.): Volker Meier, Dr. H. Otto Denstorf, DBU, Uwe Lickfett, Maschinenring, Gerhard Radeck, Gerhard Rott, Manuela Schneider, NLG, Markus Wiertellok, TILL

50 Obstbäume gepflanzt! Positive Entwicklung der Biodiversität

Gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma Cargill haben Seesener Landwirte in Seesen und  Herrhausen erneut 50 Obstbäume gepflanzt.

Cargill, ein internationaler Getreide- und Pflanzenölverarbeiter engagiert sich gemeinsam mit dem Landvolk Braunschweiger Land für den Umwelt und Naturschutz im Braunschweiger Land. Allein in Seesen und den Ortsteilen sind in den vergangenen drei Jahren mehr als 150 Obstbäume angepflanzt worden. Zusätzlich unterstützt Cargill interessierte Landwirte seit 5 Jahren bei Blühflächen oder Futterflächen für Niederwild. Nach der Pflanzaktion haben Firmenvertreter und Landwirtschaft nochmal nachdrücklich betont, diese insbesondere für die Umwelt positive Zusammenarbeit fortzusetzen. Auch im Frühjahr 2018 werden wieder Blüh- und Äsungsflächen angelegt.

 

Natur erleben

Am 09. November hat der Landschaftspflegeverband Wolfenbüttel e. V.  eine Schulklasse aus dem Stadtgebiet Braunschweig zu einem Naturerlebnis nach Gardessen in den Landkreis Wolfenbüttel eingeladen.

 

Auf dem Eichberg gab es für die Schüler einen freundlichen Empfang durch den Geschäftsführer des Landschaftspflegeverbandes Wolfenbüttel e. V. und deren Mitarbeiter.

 

Bei einer Führung auf dem Eichberg wurden verschiedene Aktivitäten wie z. B. Anlegen eines Totholzhaufens, unternommen. 

Auch waren auf der Streuobstwiesen die Sturmschäden des Sturmtiefs „Herwart“ noch sehr gut zu erkennen. Soweit möglich, wurden diese gemeinsam in Handarbeit behoben.

Zum Schluss kamen alle Teilnehmer wieder zusammen zu einem kleinen Imbiss. Aufgrund der positiven Resonanz hoffen alle auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Foto: privat

Wenn der „Zuckerexpress“ vor dir fährt solltest du „Geduld für die Süße“ haben…

Unter diesen Motti fahren nun die ersten LKW der Rübentransportgemeinschaften und des privaten Transportunternehmens Graßhoff aus Cremlingen durch das Braunschweiger Land.

Der Ursprung dieser Aktion liegt im neuen Arbeitskreis zur Verwendung des Sonderbeitrags für Öffentlichkeitsarbeit des Niedersächsischen Landvolk Braunschweiger Land e.V.

Landwirtschaftliche Transporte werden von der Bevölkerung oft als störend empfunden. Um den Konsumenten daran zu erinnern, dass letztlich diese Transporte für die nachhaltige Versorgung mit Nahrungsmitteln durchgeführt werden, wird mit den Aufklebern eine Anregung zum Nachdenken gegeben. „Uns ist es wichtig den Verbraucher über die anfallenden Arbeiten in der Landwirtschaft aufzuklären und den Bezug zwischen landwirtschaftlichen Erzeugnissen und fertigen Lebensmitteln im Supermarkt herzustellen.“, so Niels Pelka, Landwirt und Arbeitskreis-Mitglied aus Watzum, LK Wolfenbüttel.

Landwirte sind offen für den Dialog mit dem Verbraucher. „Diese Aufkleber sind die erste Aktion unseres in diesem Jahr gegründeten Arbeitskreises Öffentlichkeitsarbeit im Landvolk Braunschweiger Land, mit dem wir unseren Mitbürgern langsam verloren gehendes Wissen um die Zusammenhänge unserer täglichen Arbeit näherbringen möchten“, so Arnd-Kristian Lauenstein, Landwirt und AK-Mitglied aus Bründeln, Hohenhameln.

Wer die Möglichkeit nutzen möchte, sich die Landwirtschaft aus der Nähe anzuschauen, der kann sich an das Landvolk Braunschweiger Land (Tel. 0531/287700) wenden. Dieses vermittelt den Kontakt mit Ihrem Landwirt vor Ort.

Ein großer Dank für die Unterstützung unserer Aktion geht an den Maschinenring Ambergau-Börde-Vorharz, alle Fahrer der Rüben LKW und das Transportunternehmen Graßhoff.

Erste Milchtankstelle in Braunschweig im EDEKA Markt im BraWo Park eröffnet

In Zusammenarbeit mit der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft konnte unser Kollege, der Milchviehhalter Erich Gehrke aus Klein Sisbeck, für dieses Projekt gewonnen werden.

Nach einigen Monaten Vorarbeit wurde die Milchtankstelle am 28.09 vom EDEKA Marktleiter Herrn  Axel Winter, Landwirt Erich Gehrke und dem Vorsitzenden des Niedersächsischen Landvolkes Braunschweiger Land Ulrich Löhr feierlich eingeweiht

Die Kunden können ab sofort täglich frisch vom Hof Gehrke gelieferte, pasteurisierte, aber mit natürlichem Fettgehalt belassene Milch, in vor Ort vorgehaltene oder mitgebrachte Behältnisse für 1,30 € pro Liter abzapfen.

Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Kunden nun den oft in Umfragen verdeutlichten Wunsch nach dem Erwerb von regionalen Produkten auch in die Tat umsetzen. Der erheblichen finanziellen Investition, die auch mit hohem Arbeitseinsatz verbunden ist, wünschen wir viel Erfolg.

Verbunden sind unsere Wünsche und Unterstützung natürlich auch mit weiterem Engagement in regionale Vermarktung von heimischen Produkten an anderen Stellen.

Weitere Milchtankstellen finden Sie unter anderem in Kißleberfeld, Betrieb Loose oder im E Center Königslutter.

Mit der Erntekarre durch Wolfenbüttel

Das am 1. Oktober anstehende Erntedankfest war für den LandFrauenverein Wolfenbüttel, das Landvolk Braunschweiger Land und die Landjugend Nordharz am Samstag Anlass, in der Wolfenbütteler Fußgängerzone mit den Verbrauchern ins Gespräch zu kommen.

Vertreter aller drei Verbände zogen mit einer Erntekarre durch die „Lange Herzogstrasse“ und verschenkten regional erzeugte Äpfel und Weizenmehl aus der Region Wolfenbüttel an die Passanten.

Dabei entwickelten sich interessante Diskussionen über moderne Landwirtschaft, die Erzeugung heimischer Lebensmittel und Lebensmittelverschwendung.

Die LandFrauen, die Landjugend und der Landvolkverband waren rundum zufrieden mit der Aktion. 

Sicherlich war auch das gute Wetter auf der Seite der Akteure. Viele interessierte Bürger nahmen sich ausgiebig Zeit bei den Gesprächen über Landwirtschaft.

Überschwemmungen im Landkreis Wolfenbüttel

Beispielhafte Auswirkungen des Hochwassers von den betroffenen Gebieten im Landkreis Wolfenbüttel.

Überschwemmung im Landkreis Goslar

Wir möchten uns im Namen aller für das großartige und großzügige Engagement der Landwirte in den Hochwassergebieten bedanken!

 

Mit normalen Geräten ist man vielerorts nicht mehr Herr der Lage geworden und die Bilder aus den betroffenen Gebieten lassen das Ausmaß der Katastrophe nur erahnen. Unsere Berufskollegen vor Ort scheuten nicht den Einsatz ihrer eigenen Maschinen um den Betroffenen zu helfen und noch schlimmeres abzuwehren.

 

Nicht nur der Verlust von materiellen Gütern ist schlimm, sondern auch die emotionale Belastung die auf den Helfern und Opfern liegt bedarf der aufrichtigen Anerkennung.

 

Wir möchten uns ganz herzlich bedanken und hoffen für alle auf einen milden Ausgang der Katastrophe!

 

 

Erinnern möchten wir nochmals an die Dokumentation der Schäden erinnern, denn diese kann bei der Entschädigungsfrage wichtig werden.

 

 

Für die Bereitstellung der Bilder danken wir den freiwilligen Ortsfeuerwehren Bredelem und Bornhausen.

Ganz besonderer Unterricht

 Braunschweiger Landwirte postierten sich am Samstag mit einem grünen Klassenzimmer vor der Lindenhalle in Wolfenbüttel. Als „Schüler“ begrüßten sie die Minister Meyer und Wenzel sowie viele andere Politiker.

 

D ie Anspielung war deutlich: Mit einem „interaktiven grünen Klassenzimmer“ boten Landwirte aus der Region Braunschweig den Delegierten von Bündnis 90/Die Grünen eine „Unterrichtstunde“ an. Die Grünen trafen sich in der Lindenhalle Wolfenbüttel zu ihrer Landestagung. Auf jedem Strohballen war ein Schild mit einem landwirtschaftlichen Thema befestigt. Außerdem die deutliche Aufforderung: „Redet mit uns, nicht über uns.“
Viele der angesprochenen Delegierten nutzten das Dialogangebot. Landwirtschaftsminister Christian Meyer, Umweltminister Stefan Wenzel und Jürgen Trittin diskutierten mit den Landwirten. Schnell wurde klar, dass bei Themen wie Asse und Schacht Konrad eine hohe Übereinstimmung zwischen Landwirtschaft und den Grünen herrscht. „Bei vielen anderen Themen, wie Düngung, Pflanzenschutz und Tierhaltung liegen die Standpunkte aber weit auseinander“, heißt es in der Pressemitteilung des Landvolks Braunschweig. Man versprach sich in Zukunft mit gegenseitigem Respekt zu begegnen, „was sich hoffentlich auch in den anstehenden Wahlkämpfen widerspiegelt.“
Die Landwirtschaft spielte auch auf der Tagung eine Rolle. Grünen-Fraktionsvorsitzende Anja Piel warnte ihre Partei vor Besserwisserei und öffentlichen Verboten. Dialogbereitschaft zeigen und die Betroffenen einbeziehen lautete das Credo. Das war offenbar schon wieder vergessen, als Minister Meyer nur einen Tag später twitterte „Massentierhaltung macht Wasser teuer“ und damit die Landwirte wiedermal unter Generalverdacht stellte.

red/sl

Ein Lehrpfad der Land- und Forstwirtschaft wurde in Mascherode der Öffentlichkeit übergeben

Im Beisein von Mitgliedern des Bezirksrates, angeführt von Bezirksbürgermeister Jürgen Meeske,  des Landvolks Braunschweiger Land e. V., der örtlichen Bauernschaft und der Wasserbrüder wurde der Lehrpfad eingeweiht.

Landvolk–Vorsitzender Ulrich Löhr, Kreislandwirt Manfred Walkemeyer und Landvolk-Geschäftsführer Volker Meier betonten, wie wichtig der Informationsaustausch zwischen der Landwirtschaft und den Bürgern ist. Der hier erstellte Lehrpfad dient in seiner ausgewogenen Konzeption diesem Anliegen. Sie dankten den Wasserbrüdern und dem Heimatpfleger Henning Habekost für deren Beitrag zum Interessenausgleich. Die Vertreter der Landwirtschaft möchten, dass der Lehrpfad besonders von Schulen genutzt wird, und bieten dafür entsprechende Referenten an. Entsprechende Wünsche können im Grünen Zentrum unter 0531 28 77 00 angemeldet werden.

Im Rahmen des Jubiläumsjahres 2017 in Braunschweig-Mascherode planten die Vereine und Institutionen zusammen mit dem Stadtteilheimatpfleger eine Reihe von Veranstaltungen und Projekte. Ziel sollte sein, viele Bürger mit ihren Ideen und Sichtweisen ihres Wohnortes in die Aktivitäten einzubeziehen.

Eines dieser Projekte will dazu beitragen, die Landwirtschaft für die Öffentlichkeit transparent zu machen. Die Erstellung eines Lehrpfades durch die Feldmark wurde in den Blick genommen. In Zusammenarbeit mit den landwirtschaftlichen Betrieben des Ortes und dem Landvolk Braunschweiger Land e.V. entstand ein Informationskonzept. Aus den im Grünen Zentrum vorhandenen Erklärungstafeln, die seitens des Landvolks zur Verfügung gestellt wurden, hatte der Vorsitzende der Feldmarksinteressentschaft Mascherode, Hans-Joachim Loges, geeignete ausgesucht. Sie sollten hinsichtlich ihrer thematischen Zuordnung zu Anbaumethoden in der südwestlich des Ortes gelegenen Ländereien passen. Volker Meier, Geschäftsführer des Landvolks, beriet dabei fachspezifisch.

Sowohl Einwohner, die auf ihren Spazierwegen Informationen aufnehmen können, als auch Schülerinnen und Schüler, die im Fach Erdkunde das Thema „Landwirtschaft“ behandeln, sollen angesprochen werden. Zusätzlich sind über die fest installierten Hinweistafeln Ergänzungs-Informationen möglich. Dazu erklären sich die örtlichen Bauern bereit. Zusatzinformationen in Form von Filmclips, Statistiken, Schaubildern und Hintergründen per QR-Code ergänzen die Erklärungstafeln. Somit wird das aktuelle mediale Verhalten von Jugendlichen besonders aufgegriffen.

Die Realisierung dieses Projektes wurde durch einen neuen Radfahr- und Fußweg längs der Landstraße nach Wolfenbüttel-Salzdahlum begünstigt. Diese Maßnahme, von der Landesbehörde als verkehrsberuhigte, flankierende Ergänzung von stark frequentierten Landstraßen inszeniert und finanziert, erwies sich als äußerst hilfreich. Denn so macht es Sinn, einen „Rundkurs“ durch die Feldmark zu konzipieren, der vom Rad- und Fußweg der Stöckheimstraße abzweigt und über den neuen Weg zurück in den Ort führt. So tangiert der Lehrpfad die Flur nur, ohne dem Niederwild durch permanente Beunruhigung den Lebensraum einzuschränken. Eine Besonderheit war allerdings noch zu beachten, denn es führt eine unterirdische Stromleitung mit paralleler Betriebstelefonleitung durch die Feldmark. Pläne dazu lieferte die Firma BS Energy, sodass einer Durchführung des Projektes nichts mehr entgegen stand.

Die praktische Umsetzung brauchte eine finanzielle Absicherung, die die Braunschweigische Sparkassenstiftung gewährte. - Eine komplette Anschaffung der Schautafelgestelle war zu teuer, daher bot die Gedenkstein- und Wasserbruderschaft Mascherode ihre praktische Hilfe an. Deren Mitglieder, die sich seit 25 Jahren dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen, entwickelten die Baupläne und den Materialbedarf. Dabei entschieden sie sich, gleichermaßen zwei Informationstafeln in Zusammenarbeit mit der Forstgenossenschaft und Heinrich Pape für das Mascheroder Holz vorzubereiten.

       

Von den Wasserbrüdern sind im Winter 2016/17 die Fundamente erstellt worden. Auf dem Bauernhof fertigten sie 13 Holztafeln. Der Lehrpfad ist jetzt Teil eines mit dem TV Mascherode und den Heimatpflegern erarbeiteten Wegesystems um Mascherode. Eine zusätzliche Schautafel vor der Sporthalle liefert die Gesamtübersicht, ergänzt mit einem Schuber, in dem Nachdrucke für die Bewohner bereitstehen. Unter www.braunschweig.de/mascherode ist das gesamte Wegesystem im Internet abzurufen.

FI Vorsitzender Mascherode Hans-Joachim Loges, Bezirksbürgerneister Jürgen Meeske, Landessparkassen-Filialleiterin Claudia Fiebig, Heimatpfleger Henning Habekost, Landvolk-Geschäftsführer Volker Meier, Kreislandwirt Manfred Walkemeyer, Heinrich Pape

Besucher

Kontakte

Geschäftsstelle:

Helene-Künne-Allee 5

38122 Braunschweig

 

Tel: 0531 / 28770-0

Fax: 0531 / 28770-20

E-Mail: mail@landvolk-braunschweig.de

 

Für den Notfall:

 

"Wenn Mama fehlt"

Das Dorfhelferinnenwerk finden Sie auf unserer Hompage unter

Dorfhelferinnenwerk - Station Peine

zuständig für den Bezirk Braunschweig!

 

 

!Anonym und kostenlos!

 

Landwirtschaftliches Sorgentelefon:

Öffnungszeiten:

Mo/Mi/Fr: 8:30 - 12:00 Uhr

Di/Do: 19:30 - 22:00 Uhr

 

Tel: 0 41 37 / 81 25 40

 

TelefonSeelsorge:

Öffnungszeiten:

Rund um die Uhr für Sie da!

 

Tel: 0800 / 111 0 111

       oder

       0800 / 111 0 222

 

Spenden sind bei beiden Institutionen herzlich willkommen.

 

Landwirtschaftliches Sorgentelefon:

http://www.bto-barendorf.de/index.php?id=18

 

TelefonSeelsorge Braunschweig:

http://www.telefonseelsorge-braunschweig.de/