Den Fruchtstand bei der Feldrundfahrt in Reinsdorf vorgestellt

 Auf den Anhängern gab Henning Germer Erläuterungen und Auskunft über die gezeigten Anbauflächen; Foto & Text: Werner Gantz

Zu einer Feldrundfahrt hatte am Montag der Kreisverband Helmstedt des Niedersächsischen Landvolks Braunschweiger Land nach Reinsdorf auf den Betrieb der Familie Germer eingeladen. Regionssprecher und Kreislandwirt Gerhard Rott aus Scheppau konnte dazu vor Ort rund 50 Vertreter von Behörden, Ämtern und Banken, der Polizei, der politischen Parteien, des Landwarenhandels, sowie die Bürgermeister aus dem Landkreis Helmstedt und die Vorsitzenden der Feldmarkinteressentschaften begrüßen.

„Unsere Landwirte leisten gute Arbeit“, stellte er bei der Begrüßung zufrieden fest. Dazu zähle auch der Gastgeber Henning Germer, der dann mit Zahlen und Fakten seinen Betrieb vorstellte. Seine Vorfahren hatten in Esbeck eine Landwirtschaft und mussten dem Kohletagebau weichen. In Reinsdorf gehören knapp 300 Hektar zur Ackerwirtschaft, die er in eine Arbeitserledigungsgesellschaft (zusammen 1.150 Hektar) mit weiteren vier Kollegen einbrachte.

Bei der Feldrundfahrt wurde der Fruchtstand von Raps, Winterweizen, Zuckerrüben und Wintergerste, für die in wenigen Tagen die Ernte beginnt, gezeigt, sowie Düngungs- und Pflanzenschutzmaßnahmen erläutert. Als Versuch gibt es hier auch unbehandelte Parzellen und angelegte Blühstreifen. Für die Teilnehmer, die mit der Landwirtschaft nicht vertraut sind, sind dieses immer wieder neue Erfahrungen. „Von dem hohen Stellenwert der Agrarwirtschaft im Landkreis habe ich durch meine politische Arbeit Kenntnis bekommen. Durch die erhöhte Perspektive vom landwirtschaftlichen Anhänger aus auf die gut geführten Felder und den Referaten bekam ich die Bestätigung“, stellte zum Schluss Marc Schneider in Vertretung von Königslutters Bürgermeister fest.

Ulrich Löhr, Vorsitzenden des Landvolkes Braunschweiger Land, gab vor den Gästen einen kurzen Bericht zu aktuellen Themen. Obwohl die EU die Ausgleichszahlungen der „ersten Säule“ verringern wird, waren bezüglich der Einkommen von ihm keine Klagen zu hören. Allerdings werde das prüfende Augenmerk auf neue Verordnungen gelegt.

Bauernvesper am 23. Juni 2014 auf Gut Radau

Die diesjährige Bauernvesper fand auf Gut Radau der Harzland GbR statt. Der Betriebsleiter Herr Gockel begrüßte zusammen mit Herrn Hirschfeld die Gäste.
Zu Beginn gab es einen Einblick über die Struktur der Harzland GbR, die in diesem Jahr ihr 10 jähriges Bestehen feiert. Jürgen Hirschfeld hielt eine einleitende Rede  über die Landwirtschaft im Goslarer Raum. Besonders hob er hervor, dass es in der Region kaum Maisanbau gibt, da die Tierhaltung aus dieser Region fast verschwunden ist. Dies hat nicht zuletzt etwas mit den oft hohen Investitionskosten als auch mit dem Arbeitsaufwand sowie mit dem Auflagenrisiko zu tun. Es sollte versucht werden die Einstellung zu vermitteln, dass nicht danach geschaut wird, wie groß der Stall ist, sondern wie mit den Tieren dort umgegangen wird. Zum Bereich Ackerbau sagte er, dass es den Landwirten in der Region Goslar gut gehe, da es vernünftige Böden gibt, mit denen der Landwirt auch gut umgeht, da mittlerweile viel bodenschonende Arbeit betrieben wird um u.a. auch Erosion zu verhindern.
Im Anschluss folgte ein Fachvortrag von Herrn Dr. Putensen-Strube von der Firma Strube, die mit der Harzland GbR zusammenarbeitet. Der Vortrag gab Einblicke in die Firma Strube und ihre aktuellen Forschungsarbeiten, sowie ihre Bedeutung am Weltmarkt. Seit dem Jahr 2013 leitet Herr Dr. Putensen-Strube die Firma zusammen mit seiner Frau Sina Isabel Strube und Herrn Dr. Hauser. Er selbst ist für die Produktion und Landwirtschaft zuständig, seine Frau kümmert sich um die Züchtung und den Vertrieb und Herr Dr. Hauser ist für die Verwaltung zuständig. Die Firma Strube wird nun in 5. Generation von der Familie geführt.
Die Schlussworte gab Jürgen Hirschfeld an seinen Nachfolger als Kreisvorstand Herrn Christian Scherb ab. Dieser bedankte sich bei seinem Vorgänger für das große Vertrauen in seine Person.
Christian Scherb ist 32 Jahre alt und hat im Jahr 2013 den elterlichen Ackerbaubetrieb in Bredelem übernommen.

Die Bauernvesper war eine rundum gelungene Veranstaltung. Besonderer Dank gilt hierbei auch den Landfrauen, die eine wunderschöne Blumendekoration organisiert haben, als auch der Harzland GbR, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellten.

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