Chinesische Fachgruppe besucht den Betrieb der Familie Lüddeke in Gr. Lafferde

(B.L.) Als im Jahr 2014 das erste Mal eine Gruppe von Schweinhaltern im Rahmen der Fachausstellung „Euro-Tier“, eine Fachmesse für Tierhalter, die alle zwei Jahre in Hannover stattfindet, nach Deutschland kam, hoffte Familie Lüddeke, dass der europäische Schweinemarkt, sich langsam, erholen würde. Ihre Hoffnung lag hierbei in einer steigenden Nachfrage aus China. Doch da hoffte man vergebens. Die Durststrecke für die Schweinehalter dauerte bis zum Frühjahr 2016 und mancher Schweinehalter blieb dabei auf der Strecke. Die Schweinepreise erholten sich langsam, doch inzwischen waren auch die Milchpreise auf einem Tiefststand angelangt. Mit der Ernte 2016 war dann auch die Preismisere in der Landwirtschaft bei den deutschen Getreidebauern angekommen. Inzwischen erholen sich die Preise für alle Bereiche. Die Fachgruppe kam aus Shanghai und war sehr an der deutschen Schweinehaltung interessiert. In China liegen die Preise für Mastschweine um ein Drittel höher als bei uns. Trotzdem können die Chinesen die Nachfrage nicht aus eigener Produktion decken. Insbesondere zur Freude aller europäischen Schweinehalter, da sich für diese Exportmarkt eröffnet. In Deutschland unterliegen die Schweinehalter dem QS-Standard und haben sich für die „Initiative Tierwohl“ qualifiziert, wie auch der Betrieb Lüddeke mit seinem Aussenklimastall. Es wurden viele Fragen gestellt, aber was die Chinesen überhaupt nicht verstehen konnten: warum muss ein Schwein in Deutschland sich beschäftigen: Mit Stroh, mit Ketten, mit Bällen und anderen Materialen. Hier kommt einem doch die Frage in den Sinn: Welches Schwein ist glücklicher? Das Schwein, das sich beschäftigen muss oder eins, das einfach nur fressen, schlafen und wachsen darf?  Die Frage nach der Hygiene war den Besuchern auch sehr wichtig, da es in China viele alte Ställe gibt,  die aus Gründen mangelnder Hygiene nicht mehr belegt werden, was auch ein Grund für die hohe Nachfrage der Chinesen nach Schweinefleisch aus dem Ausland ist. Im Anschluss fuhr die Gruppe in das Kraftfutterwerk nach Braunschweig.

Einen Tag vorher hatte  eine kleine Gruppe litauischer Schweinehalter sich für den Betrieb der Familie Lüddeke interessiert: Litauen, selbst Mitglied in der EU, hat auch Vorschriften für Landwirtschaft: Während wir in Deutschland wieder den Tieren natürliches Material anbieten sollen wie z. B. Stroh, ist dies in Litauen strikt verboten, hier legt man Wert auf  einen wohltemperierten Stall und saubere Flächen. Zum Schluss stellten beide Gruppen die gleiche Frage: Wieviel Personen arbeiten auf dem Betrieb?  Und beide Gruppen waren erstaunt, dass nur Betriebsleiter, Senior  und ein Auszubildender die Arbeit

Diese Artikel wurden uns vom WF Schaufenster zur Verfügung gestellt

Tag des offenen Hofes 2014

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg.

Bei schönstem Ausflugswetter kamen ca. 60.000 Besucher.
Ein sehr schönes und für jeden Betrieb individuelles Rahmenprogramm begeisterte Groß und Klein.
Dem Laien wurde durch Fachvorträge und dem Betriebsleiter die Landwirtschaft näher gebracht.

Einen Bericht zu den einzelnen Betrieben, sowie einige Fotos finden Sie hier.

Kräftig in die Zukunft investiert

PensionspferdehaltungWenn Landwirte innerhalb eines Stadtgebietes wirtschaften, kann es manchmal schwierig werden. Vor allem, wenn sie sich verändern wollen, sei es durch Erweiterung oder Umbau ihres Betriebs. Auch Manfred Walkemeyer aus Braunschweig kann ein Lied davon singen. Er hat jetzt investiert, um seinen Betrieb fit für die Übernahme durch seine Tochter zu machen.

Unglaublich hell und luftig sind die Stallungen geworden. Die Wände leuchten in frischem Weiß, einen Kontrast dazu bieten der rötliche Steinfußboden und die feuerverzinkten Schiebetüren der Boxen, an denen das Holz naturbelassen wurde. Die dunklen Holzbalken des Ständerwerks und des Daches wirken ebenfalls anheimelnd. Die Liebe der Familie zum Detail ist an jeder Ecke zu erkennen. Überall sind stilisierte Pferdeköpfe zu sehen, angefangen an den Schiebetüren der Boxen, den Begrenzungen des Solariums bis hin zu den Anbindemöglichkeiten draußen.

„Es war zeitweise hart, doch der Aufwand hat sich gelohnt“, ist Manfred Walkemeyer von dem Resultat des Umbaus überzeugt. Nach rund einem Jahr Bauzeit will er seinen neu gestalteten Pensionsbetrieb bald der Öffentlichkeit präsentieren. „Ein Jahr klingt eigentlich gar nicht so lange“, sagt er lächelnd. Doch was jetzt in ganzer Pracht erstrahlt, hat ihn und seine Familie eine Menge Zeit, Geld, Organisation und Verhandlungsgeschick abverlangt. Rund 700.000 Euro hat der Landwirt in die Hand genommen, um seinen Betrieb zukunftsfähig umzubauen.

Betrieb in Stadtrandlage

Walkemeyers Hof liegt am Ortsrand von Lehndorf, einem Stadtteil von Braunschweig. Von dort sind es ungefähr zehn Minuten in die Innenstadt, die Feldmark beginnt direkt hinter dem Hofgelände. Der 52-jährige Landwirtschafts- und Pferdewirtschaftsmeister bewirtschaftet einen Betrieb mit rund 170 ha inklusive Grünland, davon rund ein Viertel Eigentum, der Rest ist gepachtet. „Ackerland gilt zwar allgemein als inflationsstabil, doch gerade im Umland von Großstädten wie Braunschweig ist die Situation für Landwirte, die ihren Betrieb für die Zukunft aufstellen wollen, nicht so einfach“, erklärt Walkemeyer. Denn die Stadt zeigt ausgesprochenen Landhunger: Im nahen Lamme wird immer mehr Bauland ausgewiesen, andere Baumaßnahmen wie etwa für die A2 oder auch nur eine neue Busspur verlangen die Ausweisung von Ausgleichs- oder Ersatzflächen. Die Flächenkonkurrenz nimmt zu.

„Ich wollte meinen Betrieb für die nächsten 50 Jahre zukunftsfähig machen“, sagt Walkemeyer rückblickend. Statt jedoch weitere Flächen zu pachten oder zu kaufen, investierte der Landwirt in seine Stallanlagen und die Pensionspferdehaltung. Dabei hat er bewusst keine Erweiterung geplant. „Unsere Warteliste ist zwar gut gefüllt, aber die Arbeit muss auch zu leisten sein“, sagt Walkemeyer. Allein zwischenmenschlich müsse ein Pensionspferdebetrieb viel Service leisten. „Wer so etwas macht, muss Nerven haben und gerne mit Menschen umgehen“, lautet sein Credo. Ein Pferdebetrieb sei ein Fulltime-Job.

Fulltime-Job

Bereits morgens versorgen viele Besitzer ihre Tiere, ab 16 Uhr sei dann Hochbetrieb. Schluss sei täglich erst ab 21.30 Uhr, wenn die Ställe abgeschlossen würden – als Schutz vor Vandalismus. Einer der Nachteile einer Stadtrandlage. Morgens um 7 Uhr schließt Walkemeyer die Ställe wieder auf. Danach ist Zeit für ein Gespräch mit den Mitarbeitern. „Die haben das Ohr an meinen Kunden“, sagt Walkemeyer, unschätzbar wertvoll für den Dienstleister. Danach folgen die üblichen Stallarbeiten, von der Heugabel über die Einstreu bis zur Kontrolle der Boxen, der Futterautomaten und der Weiden. Sehr viel Wert legt Walkemeyer seit jeher auf die Sauberkeit der Stallungen. „Bei uns zählt der erste Eindruck ungemein.“

Bis zum Umbau war es ein weiter Weg. „Wobei ich ursprünglich auch überlegt habe, ob abreißen und neu bauen nicht günstiger wäre“, gibt er zu. Das sei jedoch an der weiblichen Mehrheit seiner Familie gescheitert, erklärt er augenzwinkernd. Die weibliche Mehrheit der Familie sind Walkemeyers Frau Christiane, eine promovierte Juristin, und seine beiden Töchter Carolin und Isabel. Während die 21-jährige Carolin Medizin in Halle studiert, will die 17-jährige Isabel einmal den Hof übernehmen. „Also haben wir den etwas komplizierteren und teureren Weg genommen“, erklärt Walkemeyer.

Viel Informationsarbeit

In Eigenregie erstellte Walkemeyer den Umstrukturierungsplan und fand dann einen Architekten, der bereits ähnliche Projekte durchgeführt hatte. Zuvor hatte sich die Familie umfangreich informiert, um für das Interieur die optimale Gestaltung zu finden. „Und wir haben auf unsere eigenen Erfahrungen gesetzt. Schließlich habe ich seit der Betriebsübernahme 1992 unter anderem auch schon einige Böden in meiner Reithalle ausprobiert“, sagt Walkemeyer. „Pionier muss ich nicht in allen Bereichen sein“, erklärt er. Daher habe er sich auch zahlreiche Referenzlisten und Betriebe angeschaut.

Im April des vergangenen Jahres wurde der Bauantrag gestellt. Doch dann kam es zu Verzögerungen. Erst als sich auf Bitten Walkemeyers auch Politiker einschalteten, bewegte sich etwas. „Wir haben aufgrund unseres Publikumsverkehrs viele Sonderauflagen bekommen. Das reicht vom Brandschutz über die Prüfstatik bis zur Begutachtung durch die Kampfmittelbeseitigung“, erinnert sich Walkemeyer. „Ein Wohnhaus hätte ich einfacher bauen können“.

Zunächst mussten alle Bodenplatten entfernt und neue gegossen werden. Die Ställe rund um die Reithalle wurden abgerissen, die übrigen entkernt und alles neu aufgebaut. Die alten Dächer enthielten Asbest und mussten entsorgt werden. Walkemeyer installierte neue Fensterboxen, davon erhielten die meisten auch Paddocks. In der Reithalle wurde ein neuer Ebbe- und Flutboden eingebracht. Für tollen Komfort sorgt das neue Pferdesolarium. Das Strohlager wurde in ein Flachlager umgewandelt und erhielt einen direkten Zugang zu den Stallungen. Durch die neue Aufteilung ist jetzt der landwirtschaftliche Betrieb durch das Strohlager von der Pferdehaltung getrennt. Nicht unwichtig bei einem Betrieb, auf dem täglich zwischen 60 und 80 Personen zu Besuch sind. Denn bei Walkemeyer haben 41 Pferdehalter ihre Tiere untergebracht, von denen einige auch eine Reitbeteiligung bieten. Zusätzlich kommen Tierärzte, Hufschmiede und viele andere auf den Betrieb.

Zeitlich wurde es eng, denn bis zur Aufstallung der Pferde im Herbst mussten die neuen Boxen fertig sein. „Der üppige Regen im vergangenen Frühsommer hat uns daher fast zur Verzweiflung gebracht“, erinnert sich Walkemeyer. Auch während der Ernte liefen die Arbeiten weiter. Aber „seine“ Pferdehalter hätten viel Verständnis und Geduld für alle Maßnahmen gezeigt, lobt er. „Wir bieten jetzt auch fast Privatstall-Qualität, bleiben aber für sie ein „normaler“ Pensionsbetrieb“, erklärt der Landwirt. Durch die Kombination des landwirtschaftlichen Betriebes mit der Pensionspferdehaltung stimme die Kapitaldeckung.

Dabei hat Walkemeyer nach eigenen Angaben bisher noch nie Werbung für seinen Betrieb gemacht. „Qualität spricht sich rum, die Reiter kennen die Ställe “, sagt er selbstbewusst. Alle Pferdehalter sind aus versicherungstechnischen Gründen Mitglied im angegliederten Verein, deren Vorsitzender Walkemeyer ist. Natürlich wurde beim Umbau auch an den Komfort für die Tierhalter gedacht. Der reicht von den abschließbaren Schränken für Reitutensilien über Platz für eine Theke für die kleine Pause bis hin zum gemütlichen „Reiterstübchen“ oberhalb der Reithalle. Die Pferdebesitzer wissen das zu schätzen. Wie Renate Büscher, die hier seit 33 Jahren Pferde einquartiert. „Es macht jetzt noch mehr Spaß, hierher zu kommen“, sagt sie. Noch sind ein paar Restarbeiten zu erledigen, doch am 26. April ab 14 Uhr wird der Reiterhof Walkemeyer sich und seine neuen Stallanlagen der Öffentlichkeit präsentieren.

 

Artikel von Katja Schukies; Redaktion Land & Forst 

Feldrundfahrt Stadtverband Salzgitter

Am Nachmittag des 09. Juli hatte der Stadtverband Salzgitter Vertreter aus Behörden und Verbänden zusammen mit den örtlichen Mitgliedern eingeladen. Beim Start auf dem Hof der Familie Hohnschopp in Groß Mahner wurde ein Überblick über die angebauten Früchte und die Schweinemast gegeben. Auf der Fahrt durch die Feldmark konnte der gute Stand der Getreide-, Zuckerrüben- und Maisflächen besichtigt werden. Ein Blick in den modernen Schweinestall überraschte doch viele Teilnehmer, weil es recht sauber war. Zudem waren sowohl am Stall, wie auch im Stall kaum Gerüche wahrzunehmen. Für die Schweinemast wird überwiegend eigenes Getreide eingesetzt. Auf den Einsatz von Masthilfsmitteln wird bewusst verzichtet.

Auf der Rückfahrt wurde die Direktvermarktung von Wurstprodukten aus eigener Produktion auf dem Betrieb Görk in Groß Mahner besichtigt. Frau Görk hob hervor, dass die Direktvermarktung mit viel Zeitaufwand und Handarbeit verbunden ist. Die gesetzlich vorgeschriebenen hygienischen Anforderungen waren mit größeren finanziellen Investitionen verbunden. Daher sollte der Aufbau eines derartigen Vermarktungsweges vorab sehr genau überlegt und kalkuliert werden.

 

Zum Ausklang nahmen alle Besucher auf dem Hof der Familie Hohnschopp gemeinsam einen Imbiss ein. Dabei wurde die Gelegenheit wahrgenommen, zwischen Landwirtschaft und Behördenvertretern ins Gespräch zu kommen.

Tag der offenen Tür

 

Am 15. Juni 2013 öffnete der Familienbetrieb Jürgen Lüddeke in 31246 Lahstedt/Gr. Lafferde, Bierstr. 3 seine Hof- und Stalltüren. Über 150 Besucher aus nah und fern nutzten die Gelegenheit sich durch fachkundige Berater und Landwirte die Bodenbearbeitungsgeräte: Grubber, Pflug, Saatbeetkombination und Drillmaschine-Kreiseleggen erklären zu lassen. Die Kinder mussten natürlich die Trecker hochklettern und staunten über die großen breiten Reifen. Weiter ging es zu Weizen-, Gersten- und Zuckerrübenfeldern, wo die organische Düngung mit Gülle und Festmist ebenso vorgestellt wurde, wie der mineralische Düngerstreuer und die Pflanzenschutzspritze ihre Daseinsberechtigung am gelungenen Pflanzenbestand und den bekämpften Disteln zeigen konnten.

 

Mit dem so selbsterzeugten Futter werden die Vorratssilo befüllt und über die eigene Mahl- und Mischanlage mit Mineralfutter und Sojaschrot ein hochwertiges Futter für Sauen, Ferkel und Mastschweine erzeugt. So manchem Besucher ist wohl klar geworden, dass die Schweine ein besser optimiertes Futter auf Inhaltsstoffe aus Rohfaser und Energie bekommen, als es wir Menschen uns selbst zusammen kaufen.

 

Mit Schutzanzügen und –schuhen ausgestattet durften die Sauen- und Mastställe betreten werden. Vom Zentralgang aus konnten durch geöffnete Fenster und Türen die frischgeferkelten oder bis drei Wochen alte Ferkel in den Abferkelbuchten beobachtet werden. Es leuchtete allen ein, dass der Ferkelschutzkäfig eine sinnvolle Ablagehilfe für die Muttersauen ist. Alle Tiere ob Ferkel, Sauen oder Mastschweine ließen sich durch die Besucher nicht stören. Die Eingliederung der Jungsauen mit dem Anlernen an einer eigenen Futterstation bevor sie in die Großgruppe mit ca. 100 Tieren an zwei weitere Abrufstationen kommen, konnte gut erklärt werden. Dabei war man erstaunt, wie gut die Gruppenhaltung der Sauen und später auch im Maststall funktioniert, die Tiere haben sich die Bereiche zum Schlafen, Fressen, Spielen und Koten gut eingeteilt und es quiekte kein Schwein. Das Erosenter durfte natürlich auch nicht fehlen und der strengere Geruch des Ebers stieg den parfümierten Besuchern doch in die Nase. Aber auch die Eber lagen auf der Seite und verschliefen ihren Auftritt. Besonders neugierig waren die Besucher auf die neuen Außenklimamastställe vom „Typ Trobridge“ der Fa. Atlantik Systeme GmbH. Ausgestattet mit Breiautomat, Ringwasserleitung, Spielkette (alles in V2A und wärmegedämmten Außenwänden und Dach aus Sperrholzsandwichfertigteilen) und Beißgummi , ließen es sich die ca. 17 Tiere pro Bucht gut gehen. Jetzt im Sommer stehen ihnen noch die zusätzlich die Veranda vor den wärmegedämmten Außentüren zur Verfügung, die geöffneten Luftklappen auf der niedrigen Seite (nur 1,25 m hoch) und die weit nach oben gefahrenen Oberklappen der Frontseite (nur 2,50 m hoch) ermöglichen den Schweinen einen Blick auf Sonne, Mond und Sterne. Gerade im Sommer kommt ihnen dieses zusätzliche Platzangebot zu Gute mit Duschmöglichkeit bei extrem hohen Temperaturen. Und die Menschen ? Sie lustwandelten auf dem Grünstreifen zwischen den Mastreihen, merken gar nicht dass sie sich in einem Maststall von 1054 Tieren befinden, weil es wenig riecht, man sich im Freien bei Sonne und Regen bewegt, und konnten sich vom Tierwohl überzeugen.

 

Bei Kaffee, Kuchen, Würstchen und Kaltgetränk konnten die Besucher ihre Eindrücke noch einmal verarbeiten, weitere Fragen stellen und Info-Material mit nach Hause nehmen.

 

Alles in allem eine gelungene Vorstellung eines familiengeführten Bauernhofes, der mit vollem Engagement und der Unterstützung von Nachbarn, Freunden, Beratung und Nds. Landvolk, Braunschweiger Land einen Einblick in moderne Landwirtschaft von Ackerbau bis Viehzucht gegeben hat und geben wird.

 

Jürgen Lüddeke

 

Was die Landwirtschaft so zu bieten hat

Die Organisatoren des ersten Agrartages an der HRS Königslutter - Foto und Text: Werner Gantz

Kinder und Jugendliche konnten sich in Königslutter informieren.

 

Ihren ersten Agrartag veranstaltete am 15. Juni die Haupt- und Realschule Königslutter (HRS) zusammen mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) nach einem Jahr Vorbereitung. Dabei wurden 14 verschiedene Berufe vorgestellt, über die sich 130 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 vom Schulzentrum informierten. Die Fachkräfte beantworteten Fragen, aber die Schüler konnten auch an praktischen Übungen mit großen landwirtschaftlichen Maschinen teilnehmen.

Nicht nur die Veranstalter, sondern auch der Landvolkverband, die Landfrauen, Vertreter der Ausbildungsbetriebe und des Landmaschinenhandels waren erwartungsvoll mit großem Aufgebot vertreten. Um die interessante Arbeitstätigkeit in diesem Berufsfeld zu verdeutlichen, waren einige moderne Maschinen zu bestaunen. Dazu gehörten vier Zugmaschinen mit verschiedenen Arbeitsgeräten, ein Mähdrescher und ein Rübenroder. Die Technik, die Größe und die Arbeitsleistung hinterließen einen bleibenden Eindruck. Zum Teil konnten die Schüler auf dem großen Parkplatz auch selbst eine Runde fahren.

Der kommissarische Leiter der Schule, Carsten Bormann, wusste den Einsatz aller Beteiligten zu schätzen, „die den Charme der Berufe präsentierten.“ Arbeitnehmerberater Hartmut Lüdeke von der LWK aus Braunschweig spannte den großen Bogen der Agrarberufe von wissenschaftlichen Bereichen bis hin zu praktischen Arbeiten.

Hierzu gaben Kreislandwirt Gerhard Rott und Landfrauen Kreisvorsitzende Catarina Köchy detaillierte Zahlen bekannt. In deren Einzugsbereich gebe es nur noch 25 Vollerwerbsbetriebe und eben so viele landwirtschaftlich verwandte Firmen. Im Resümee stellte das gesamte Arbeitsteam aber fest: „Aus unserer Präsentation werden sich doch einige Ausbildungsverträge ergeben.“

Am gleichen Tag wurden in Boimstorf auf dem Biohof von Bianca Krauskopf die Jüngsten an die Themen Landwirtschaft und gesunde Ernährung herangeführt. 51 Mädchen und Jungen vom Kindergarten Schuntersiedlung waren unter der Leitung von Britta Gödecke mit einem Bus aus Braunschweig angereist.

„Rückverfolgung mit Transparenz — von der Ladentheke bis zum Erzeuger“, lautete das Thema, zu dem der Förderverein Agrarwirtschaft & Umweltbildung Gifhorn und Braunschweiger Land (FAU) eingeladen hatte. Rund sechs Stunden wurden die Kinder in drei Gruppen von der Chefin des Hofes, Hartmut Hagemann und Angela Krauskopf so wie den mitgereisten Betreuerinnen mit allen Früchten und Tieren des Hofes vertraut gemacht.

Sie konnten dann mittags die selbst produzierten Nudeln verzehren und erhielten noch ein Päckchen für zu Hause.

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